Die besten 7 Lerncomputer im Vergleich. Unser Kauftip ist der VTech 80-069104 - Lerncomputer Winnie Puuhs ABC-Laptop. Computer sind ständige Begleiter im Alltag. Das gilt nicht nur für das Berufsleben. Sie gehören in... zum Ratgeber

1. Platz
  • Kinder haben lange Spaß
  • hoher Lernund Spaßeffekt
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
2. Platz
  • 240 Lernprogramme, unter anderem für Mathematik, Deutsch, Laute, Naturwissenschaften, Allgemeinwissen, Kreativität und vieles andere mehr
  • zweisprachiger Laptop mit 20 speziellen Programmen für Französisch und Englisch
  • Sprachaufnahmefunktion für die Erstellung von individuellen Wortlisten zum Buchstabieren
  • verschiedene Lernstufen die je nach Kenntnisstand und Leistungsstand variabel eingestellt werden können
  • Maus und QWERTZ Tastatur im Lieferumfang enthalten
3. Platz
  • stabil gebaut
  • Computer und Karten ansprechend gestaltet
  • Inhalte gut an Alter und Lernstand anpassbar
  • große Tasten, die sich gut mit Kinderhänden bedienen lassen
  • mit Soundeffekten

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Ratgeber

Computer sind ständige Begleiter im Alltag. Das gilt nicht nur für das Berufsleben. Sie gehören in Schulen und öffentlichen Einrichtungen genauso wie in den eigenen vier Wänden zur Standardausstattung. In vielen Kinderzimmern finden sich heute Lerncomputer.

Für Eltern stellt sich regelmäßig die Frage, ab wann und wie sie den Nachwuchs sinnvoll an dieses Medium heranführen. Sie müssen einerseits die elektronische Welt in das Lernen mit Bausteinen, Figuren, sonstigen Spielsachen und Büchern integrieren. Soziale Kontakte zu Geschwistern, Freundinnen und Freunden und die Freude an der Bewegung im Freien sollen nicht vernachlässigt werden. Andererseits bringt ein Lerncomputer die Kleinen auf spielerische Art zum Umgang mit moderner Technik. Bei sorgsamer Verwendung leistet er bereits ab dem Vorschulalter einen nicht unerheblichen Beitrag zur positiven Entwicklung von Kindern.

Lange Geschichte von Lerncomputern

Bei der Einführung von Lerncomputern standen pädagogische Gesichtspunkte im Vordergrund. vtech-80-109744-lerncomputer-schulstart-laptop-e.jpgAb Ende der 1960er Jahre gab es Bausätze, mit denen Nutzern die Technik und Funktionsweise von Rechnern gezeigt wurden. Beispiele sind der Lerncomputer „Logikus“ vom Kosmos Lehrmittelverlag oder die Modelle Piko dat und später LC80 (ab 1981) aus der ehemaligen DDR.
Heute laufen auf solchen Kleincomputern spezielle Lernprogramme für unterschiedliche Zielgruppen, zumeist für Kinder. Die technischen Aspekte der Bauteile treten bei der lernorientierten Ausrichtung der Geräte in den Hintergrund.
Die bei Mädchen und Jungen beliebtesten Computer – die Lernlaptops – ähneln den Tablets der Erwachsenen. Lediglich Design und die bunten Farben sind altersgerecht angepasst. Wie bei den Großen können die Laptops zusammengeklappt und auf Reisen mitgenommen werden. Lernen geht überall und Langeweile wird unterwegs seltener zum Thema. Eine ganze Reihe erfahrener Hersteller ist mit einem kaum zu überschauenden Angebot solcher Geräte auf dem Markt zu finden.
Wichtig für die Eltern: je klarer die Vorstellung von dem, was der Computer leisten und bewirken soll, desto besser kann die richtige Kaufentscheidung getroffen werden.

Der Beitrag zur Entwicklung von Kindern

Lerncomputer ersetzen keine Eltern oder Erzieher. Das Abarbeiten von Lernprogrammen ohne zwischenmenschlichen Umgang und praktisch erworbene soziale Kompetenzen greift kurz. Schulunterricht mit anderen Kindern, Anleitung der Eltern oder spielerisches Miteinander mit Freundinnen und Freunden hat einen hohen Stellenwert in der Erziehung.
Methodisch gut aufbereitete Anwendungen der Lerncomputer unterstützen viele Entwicklungsschritte bei Kindern. In folgenden Feldern können Computer einen guten Beitrag leisten:

  • Kognitive Fähigkeiten: Das Gehirn wird durch gezielte Reize so trainiert, dass neue Inhalte im Gedächtnis angelegt werden. Kinder nehmen Farben und Formen wahr. Das Gehirn lernt und ordnet sie in den Denkvorgang ein. Farben oder Formen bleiben im Gedächtnis und werden verinnerlicht, also verstanden. Dies erfolgt durch bewusste und unbewusste Prozesse.
  • Manuelle Fähigkeiten: Dazu zählt das Erlernen kontrollierter Handbewegungen zur Verwendung von Schreib- oder Zeichengeräten. Übungen können aufgrund des eingeschränkt möglichen Einsatzes von Stiften, Füllern oder Pinseln durch Kindercomputer nicht ersetzt werden.
  • Lesen und Schreiben: Spielerische Übungen zum Alphabet, mit Wörtern oder Grammatik sowie zum Textverständnis helfen beim Erlernen von Lesen und Schreiben.
  • Zahlen, Rechnen und mathematisches Verständnis: Lerncomputer helfen bei der Einführung in die Welt der Zahlen, in die Mengenlehre sowie bei arithmetischen Operationen und geometrischen Übungen.
  • Beobachtungsgabe und Logik: Das Erkennen, Zuordnen und Klassifizieren von Buchstaben, Wörtern oder Bildern in systematische Zusammenhänge verbessert Assoziierungsvermögen und logische Fähigkeiten.
  • Zeitvorstellung: Jungen und Mädchen verstehen die Uhr und entwickeln Vorstellungen zu Zeitabläufen und Tageszeiten.
  • Soziales Verhalten: Kinder lernen Zuhören, ihre Gefühle zu kontrollieren, Rücksichtnahme beim Einhalten der Reihenfolge im Spiel sowie die Zusammenarbeit in der Gruppe.
  • Verständnis für Umwelt und Natur: Das Kennenlernen von Tieren und natürlicher Lebensräume mit Farben, Geräuschen oder Klängen sind grundlegende Aspekte bei der geistigen Entwicklung. vtech-80-108904-lerncomputer-emils-entdeckerreise.jpgDies betrifft auch die Einführung in die Welt von Erwachsenen mit deren Berufen oder den Umgang mit Werkzeugen.
  • Fördern des technischen Interesses: Die Arbeit mit einem Computer, etwa das Herunterladen von zusätzlichen Spielen und der Einsatz eines E-Mail Systems oder einer Webcam, macht den Umgang mit moderner Technik zur Selbstverständlichkeit im späteren Leben.
  • Selbständigkeit: Lerncomputer können bei Kindern und Jugendlichen die Fähigkeiten, Vor- und Nachteile eines Sachverhaltes zu erkennen, Entscheidungen auf dieser Grundlage zu treffen und entsprechend zu handeln, fördern.
  • Gedächtnis, Phantasie und Kreativität: Spielerisches Lernen führt – bewusst oder unbewusst – zur Verbesserung des Gedächtnisses, erweitert die Phantasie sowie das Vorstellungsvermögen und hilft beim Ausbau von Kreativität.
  • Fremdsprachliche Anlagen: Eine ganze Reihe von Programmen und Geräten unterstützt die Entwicklung eines Verständnisses für Fremdsprachen wie Englisch, Französisch, Spanisch oder Italienisch.

Um das Interesse für Themenbereiche gezielt zu fördern oder Kinder für eine bestimmte Richtung zu begeistern, können Lerncomputer also ideale Helfer sein.

Kategorien und Zielgruppen für Lerncomputer

Altersgerechte Auswahl

Wichtiges Kriterium für die Auswahl eines geeigneten Lerncomputers ist zunächst das Alter des Kindes. Die Hersteller unterscheiden in mindestens in drei Gruppen. Es gibt Einstiegsgeräte für die unter drei Jährigen. Zur Verwendung ab dem Babyalter verfügen diese Geräte über sehr simple Lernprogramme und wenige Tastenkombinationen. Lerncomputer für Kinder von drei bis sechs Jahren vermitteln spielerisch die Buchstaben des Alphabets, Wörter, Zahlen und vieles mehr. Die ab dem fünften oder sechsten Lebensjahr geeigneten Geräte ermöglichen in der Regel die Auswahl aus einer Vielzahl von Kategorien. Diese umfassen dutzende Themenbereiche von Allgemeinwissen und Abenteuer über Fotografie, Gedächtnis oder Geografie bis hin zu Musik, Naturwissenschaften, Noten, Rechtschreibung und Verkehrsregeln. Solche Geräte finden sich regelmäßig bereits ab 20 Euro aufwärts.
Für die dem Grundschulalter langsam entwachsenden Kinder gibt es Laptops, die dem Leistungsumfang von vollwertigen Tablets für Erwachsene sehr nahe kommen.

Geräte für Mädchen, Jungen oder beide Geschlechter

Eltern müssen die Interessen der Kleinsten vor der Entscheidung für ein bestimmtes Gerät berücksichtigen. Während für Mädchen Prinzessinnen oder Feen im Mittelpunkt stehen können, sind bei Jungs eher Piraten oder Autos gefragt. Dies korrespondiert häufig mit der Farbauswahl, von rosa oder lila bis blau. Geräte für beide Geschlechter orientieren sich an Helden und Heldinnen aus Comics oder vergleichbaren Figuren.
Unabhängig davon sollten die Lerncomputer sehr robust sein und einiges aushalten. Je jünger die Kinder, desto häufiger sind Stürze und Schläge zu überstehen. Die Computer haben in der Regel abgerundete Ecken und keine Kanten. Verletzungsgefahren aufgrund schlechter Verarbeitung bestehen kaum. Auf ein sicheres Batteriefach ist zu achten. Mit zunehmendem Alter sind die inhaltlichen Möglichkeiten wichtiger als die materielle Beschaffenheit und optische Aspekte. Lerncomputer für alle Altersklassen müssen ausreichend viele und abwechslungsreiche Programme bieten. Diese sollten zu vernünftigen Preisen zu haben sein.

Umfangreiches Angebot

Geschäfte und Online Portale werben mit der großen Vielfalt an Lerncomputern für Kinder jeden Alters. vtech-80-139504-lern-und-musik-laptop.jpgEine kleine Auswahl von Herstellern und Geräten wird im folgenden Abschnitt vorgestellt. Sie soll helfen, die Geräte auf dem Markt miteinander zu vergleichen und die jeweilige Auswahl der Anbieter mit dem notwendigen Hintergrundwissen zu beurteilen.

Hersteller für den deutschen Markt

VTech
Bei Babyspielsachen, Unterhaltungselektronik und Lerncomputern ist VTech Marktführer in Deutschland. Der international tätige Konzern hat seinen Sitz in Hong Kong. In seiner Niederlassung in Filderstadt bei Stuttgart produziert das Unternehmen seit 1992 elektronisches Lernspielzeug für Babys, Klein- und Schulkinder. Die Produktion entstand ab 1977 aus der Sparte Telekommunikation.
VTech bietet eine große Palette von Lerncomputern für die verschiedenen Altersgruppen. Unterschiedliche Interessen und Charaktere werden berücksichtigt. Lehrreiche und spannende Spiele sowie Geräte in verschieden Ausführungen und Designs lassen bei den Kindern kaum Wünsche offen. Mit einer eigenen Software steht der Download Manager von VTech zur Verfügung. Abwechslungsreiche Lernspiele, E-Books, Videos, Musik sowie Updates und Anleitungen können über ein Benutzerkonto herunter geladen werden.
Clementoni
Die Clementoni Deutschland GmbH ist in Frechen bei Köln beheimatet. Der Konzern hat seinen Hauptsitz in Italien und ist weltweit erfolgreich tätig. Er kann auf 40 Jahre Erfahrung beim Vertrieb innovativer Lernspiele für Kinder verweisen. Clementoni gehört zu den gefragten Herstellern von Lerncomputern.
Das gut strukturierte Angebot an Tablets und Lernlaptops für Kinder ab drei Jahren überzeugt die Kundinnen und Kunden. Die wichtigsten Pluspunkte sind die robuste Verarbeitung und eine lange Lebensdauer. Die Geräte halten den Anforderungen des Alltags mit den Sprösslingen stand. Übersichtliche Lernprogramme helfen aktiv beim Vertiefen des Wissens und dem Sammeln von Erfahrungen.
Lexibook
Der französische Hersteller Lexibook verfügt über ein umfangreiches Sortiment im Bereich der lizensierten Unterhaltungselektronik. Hier belegt das Unternehmen einen europäischen Spitzenplatz. Es vermarktet mit seinen internationalen Lizenzen exklusive Labels wie Barbie, Spiderman und Disney.
Das anspruchsvolle Sortiment an elektronischen Lernspielprodukten richtet sich vornehmlich an etwas ältere Kinder. Dazu zählen Nachahmungsspiele für Mädchen und Schachcomputer sowie Computersimulationen von Seeschlachten.
Dabei legt Lexibook in seinem Selbstverständnis großen Wert auf die Einhaltung sozialer und umweltrechtlicher Standards bei der Produktion.
Weitere Hersteller wie die spanische Firma Leapfrog und der US-Spielzeugkonzern Mattel mit seiner Marke Fisher-Price bringen ebenfalls hochwertige Produkte auf den Markt. vtech-80-117904-power-xl-laptop-er.jpgDiese decken eher jüngere und ganz junge Altersgruppen ab. Dagegen bedient das traditionsreiche Unternehmen Nintendo die ganze Familie mit seinen Konsolen und Spielen.

Lerncomputer für Kinder bis zu drei Jahren

Eine ganze Reihe von Lerncomputern zielt auf das Spielbedürfnis der Kleinsten ab sechs Monate. Das weitaus größte Angebot findet sich bei VTech.
Der VTech Baby kann schon ab sechs Monaten benutzt werden. Das Display am 800 Gramm schweren, kleinen Gerät zeigt neun aufleuchtende Bilder und spielt die gleiche Anzahl von Kindermelodien. Liedtexte und Noten sind vorhanden. Durch neun Multi-Funktionstasten mit Symbolen sowie die speziell geformte Kindermaus sind drei Spielmodi zu bedienen. Ein kindersicheres Batteriefach und eine Abschaltautomatik gehören zur Ausstattung. Für die Kleinsten sind der Deckel und der Einschalter etwas schwer zu bedienen.

Ähnlich aufgebaut ist das ab neun Monaten empfohlene Baby Tablet Winnie Puh. Dieses interaktive Lern-Tablet

  • sorgt für Spielspaß mit dem kleinen Helden und dessen Freunden,
  • vermittelt erste Buchstaben und Zahlen,
  • erzeugt mit neun farbig leuchtenden Motivtasten lustige Sätze, Lichteffekte und Geräusche,
  • spielt drei gesungene und zehn gespielte Lieder (Liedtexte in der Anleitung),
  • hat einen für Babys attraktiven Rollball und einen Lautstärkeregler.

Es ist für besonders kleine Hände gemacht und hat ein kindersicheres Batteriefach. Die Winnie Puh Serie findet sich bei VTech auch für das Kindergartenalter.

Bei diesen Geräten sowie dem VTech Laptop „Bärchen“ werden motorische Fähigkeiten durch Tasten und den Rollball gefördert. Das Kind identifiziert sich mit den fröhlichen Figuren und wird zum Mitmachen animiert. Nachsprechen und Mitsingen macht genauso Freude wie die Bekanntschaft mit ersten Buchstaben und Zahlen.
Für das erste VTech Smart Tablet, bei dem Nino Schlaubär zur Bedienung der verschiedenen Tasten und Anwendungen einlädt, sollten die Kinder schon älter als ein Jahr sein. Sie werden früh in die multimediale Welt eingeführt. Dort lernen sie Zahlen, Buchstaben, Formen, Instrumente, Tiere und das Wetter kennen. Es gibt vier gesungene Lieder und 20 Melodien. Einige Funktionen in Stichworten:

  • Berührungsempfindliches Display mit verschiedenen Apps
  • Leuchtanzeige mit 25 LED Lichtern
  • Zoomfunktion mit zwei Kameratasten
  • E-Mail Funktion und Uhr

Neben dem Aufbau des Wortschatzes wird das fantasievolle Rollenspiel angeregt. Feinmotorische Fähigkeiten verbessern sich durch das Nachfahren der Buchstaben und Zahlen auf dem Bildschirm oder Wischbewegungen auf der Benutzeroberfläche.
Ein interessantes Angebot für die Altersgruppe ab einem Jahr ist das in vier Farben erhältliche Fisher-Price Lernspaß Tablet. Mit ähnlich aufgebauten Funktionen und Themen wie die VTech Modelle lassen sich die Lerninhalte an den Entwicklungsstand der Kinder anpassen. Diese Smart-Stages-Technologie ermöglicht die Auswahl von drei Spielstufen. In jeder Stufe werden mit den 28 Bedientasten neue Lieder, Wörter, Sätze, Tiere, Geräusche, Lichteffekte und vieles mehr aktiviert. vtech-80-101104-lerncomputer-learntop-maxi-2.jpgDer individuelle Lernfortschritt ist optimal berücksichtigt.
In der Spielstufe “Eins” geht es ab zwölf Monaten um das Entdecken. Durch Drücken einer beliebigen ABC-Taste hört das Kind beispielsweise Wörter, Sätze oder Lieder zum Mitsingen.
Gegenstände oder Buchstaben sollen ab 18 Monaten bei der Spielstufe “Zwei” – Anregen – gefunden werden. Unter anderen ergeht die Aufforderung ein Äffchen zu suchen.
Die Spielstufe “Drei” regt ab 24 Monaten zum Rollenspiel an. Dabei ahmen die Jungen und Mädchen Geräusche oder die Handlungen auf dem realitätsnahen Flachbildschirm nach.
Alle Geräte funktionieren mit Batterien. Sie sind robust, haben keine Kleinteile, die verschluckt werden könnten, und verfügen über einfache, kindgerechte Bedienelemente. Vom Preis her sind sie erschwinglich.

Lerncomputer für Kinder ab drei oder vier Jahren

Eltern, die einen Lerncomputer für die Altersgruppe ab drei Jahren suchen, sollten an die Gefahren für die noch Kleineren denken. Viele der Geräte haben lose Kleinteile und Trageschlaufen. Für Mädchen und Jungen unter 36 Monaten besteht die Gefahr des Verschluckens oder der Strangulation. Gerade für jüngere Geschwister besteht ein Risiko. Die Warnhinweise der Hersteller sind unbedingt zu beachten.

Clementoni führt mit seinen Android-Tablets 4.4, den sogenannten „Mein erstes Clempad 3+“ Basic und Plus, eine nutzerfreundliche Serie im Sortiment. Drei bis sechs Jahre alte Kinder arbeiten sicher auf im speziellen Elternbereich festgelegten Seiten. Neben vorinstallierten gibt es mehrere Download Apps. Jedes Kind im Haushalt kann das eigene Profil mit den jeweiligen Daten erstellen. Vier E-Mail Adressen sind möglich. Jungen und Mädchen surfen, ohne den Internet-Gefahren ausgesetzt zu sein, nur auf den freigeschalteten Bereichen. Kinder können – neben spannenden Lern- und Unterhaltungsspielen – malen, Musik hören und ihre Fotoalben sowie Videos hochladen. Ein USB Anschluss ist vorhanden.
Für Sechs- bis Zwölfjährige gibt es den Clempad 6+ von Clementoni – auch als Version PLUS oder mit großem Acht-Zoll-Screen.

Das Smart Tablet von Mattel, Fisher Price ist ein zweisprachiger Lerncomputer schon für drei bis sieben Jahre alte Jungen und Mädchen.
Die verschiedenen Lerninhalte werden mithilfe von sechs Symbolen auf dem Desktop aktiviert. vtech-80-120644-preschool-colour-laptop-e.jpgEs gibt einen Buchstaben-, einen Laute-, den zweisprachigen Zahlen-, den Musik- und den Spielmodus. Im Schreibmodus steht eine normale Computertastatur zur Verfügung. Die hochwertige LCD Anzeige lässt einen Wechsel der Hintergrundfarben blau, rot und grün zu.

Der Spider-Man Computer von Lexibook wird ab vier Jahren empfohlen. Er arbeitet mit Animationen rund um den bekannten Spinnenmenschen. 29 unter spielerisch-pädagogischen Gesichtspunkten ausgewählte Aktivitäten behandeln Deutsch, Mathematik, Musik und Englisch. Spider-Man hat eine Übersetzungsfunktion, einen Terminkalender und ein Adressbuch. Mit Wissenstests und einer systematischen Anzeige des Lernfortschritts kann die Entwicklung der Kinder begleitet werden.

Das interaktive Storio 3S Lern-Tablet von VTech führt Kinder ab vier Jahren bis ins Grundschulalter mit 18 vorinstallierten Apps in die mediale Welt ein. Es ist in verschiedenen Farben erhältlich. Dazu verfügt es über eine Vielzahl von attraktiven Merkmalen und Funktionen:

  • Um 180° schwenkbare Digitalkamera mit Objektiv zum Fotografieren und Filmen, einschl. interessanter und lustiger Bildbearbeitungsmöglichkeiten
  • Mediaplayer mit Fotoalbum, Musik- und Videoplayer sowie E-Reader (einschließlich E-Book)
  • Adressbuch, Kalender, Taschenrechner, Notizbuch und Uhr als Organisations-Apps
  • Fünf Zoll Farb-Touch-Display, Steuerung mit Stift oder Finger
  • Mikrofon und Bewegungssensor
  • Großer interner Speicher, mit microSD Karte auf bis 32 Gigabyte zu erweitern
  • USB Anschluss mit Kabel sowie Kopfhörer- und Netzanschluss
  • Spannende Lernspiele und zusätzliche Downloads, wie der kostenlose, kindersichere Browser mit ausgewählten Websites (weiße Liste) und Kontrolle durch die Eltern

Nach Freischaltung und Registrierung im Download Manager:

  • „KidConnect“, eine kindersichere Nachrichten-App mit Verbindung über WLAN. Sie ermöglicht, Text-, Sprach- und Bildnachrichten an Lern-Tablets der Freunde oder Smartphones der Eltern zu übermitteln
  • Kunstwerkstatt und Farbstudio

Lerncomputer für Kinder im Grundschulalter

Die Empfehlungen der Hersteller zum Alter sollten durch die Eltern auch im Hinblick auf den Entwicklungsstand des Kindes genau betrachtet werden.
Der recht preisgünstige Hello Kitty Lerncomputer von Clementoni verfügt über eine riesige Auswahl an besonders förderlichen Spielen. Zu den Inhalten gehören das Erlernen des Alphabets mit Groß- und Kleinschreibung, rechnerische Grundlagen, Logikspiele, Musik, Einstieg in die englische Sprache und viele weitere Aufgaben mit wachsendem Anspruch.
Mit seiner süßen Hello Kitty Optik und der Farbgestaltung mit roter Schleife richtet er sich vorrangig an Mädchen ab etwa fünf Jahren. Zahlreiche Animationen, lustige Geräusche und abwechslungsreiche Übungen fördern Sprachentwicklung und Sprachverständnis. Dazu tragen der interaktive Sprachcomputer und die Vielseitigkeit der Anwendungen wesentlich bei.

Die Lexibook JL 2000 Spielekonsole unterstützt ab dem 7.Lebensjahr die Entwicklung der logischen Denkfähigkeit und verbessert die Geschicklichkeit in unterschiedlichen Bereichen. Sie besticht mit ihrer individuellen Gestaltung und begleitet die Kinder durch das Grundschulalter. Bei mehr als 120 Spielen zur Auswahl finden Jungen und Mädchen immer das Richtige. vtech-80-069104-lerncomputer-winnie-puuhs-abc-laptop.jpgDie Spielekonsole ist kein klassischer Lerncomputer, sondern den Bedürfnissen dieser Altersgruppe angepasst zu handhaben. Sie hat einen LCD Farbbildschirm. Die Acht-Bit Technologie gewährleistet eine hohe Auflösung. Die Spiele sind nach Kategorien wie Sport, Adventure oder Logik unterteilt. Problematisch finden Eltern mitunter, dass bei einigen Spielen geschossen wird. Das Gerät ist sehr handlich und überzeugt vom Preis-Leistungs-Verhältnis.

Andere Lerncomputer sind auf die fremdsprachliche Entwicklung ausgerichtet. Der VTech Schulstart Laptop E verfügt beispielsweise über 160 Lernprogramme in Deutsch und Englisch (Sprachwerkzeuge, Buchstaben, Wörter, Naturwissenschaft, Kreativität, Logik und Spiele). Kinder lernen mit 28 spezifischen Programmen Englisch.

Zum Ende der Grundschulzeit können Eltern dann mit ihren Kindern über ein Lexibook Power Tablet nachdenken. Solche Geräte haben fast alle Funktionalitäten von Laptops für Erwachsene. Eine moderne Kindersicherung schützt beim Surfen und den Anwendungen im Internet. Pädagogisch wertvolle Inhalte mit mehrsprachigen Bibliotheken, Video- und Musik-Store, Quizspielen und vielen weiteren interaktiven Anwendungen lassen wenige Wünsche offen.

Fazit

Bei aller Vorsicht und der notwendigen Sorgfalt von Seiten der Eltern sind Lerncomputer kaum aus der Welt der Kinder wegzudenken. Sie bieten eine große Vielfalt an methodisch geschickt entwickelten Programmen und Anwendungen. Kinder werden altersgerecht sowie gemäß ihrem Lerntempo und den Interessen in der Entwicklung gefördert. Die Möglichkeiten, spielerisch Wissen und Kompetenzen zu erwerben, sind gezielt zu nutzen. Die Lern- und Spaßspiele faszinieren und begeistern die Kinder regelmäßig. Die zeitliche Balance zum Umgang mit Freundinnen und Freunden, zur Freude an anderen Spielsachen oder Büchern und zum Toben an der frischen Luft müssen die Eltern finden. Die Grenzen sind erreicht, wenn der Lerncomputer die Freizeit bestimmt.
Zur Verantwortung in der Erziehung zählt es, den Nachwuchs an den Umgang mit modernen Medien zu gewöhnen. Gleichzeitig besteht die Chance, für die Gefahren hinsichtlich der Datensicherheit und die Grenzen des weltweiten Netzes zu sensibilisieren. Die Mühe lohnt. So können Heranwachsende entsprechenden Risiken besser gewappnet entgegen treten und die Anforderungen im digitalen Zeitalter meistern.
Vor dem Kauf eines Lerncomputers sollten Eltern die Erfordernisse und Möglichkeiten anhand der beschriebenen Kriterien individuell für ihr Kind bewerten. Dann findet sich sicher das richtige Gerät.